"Tu, was du liebst, finde den Takt
und lausche dem magischen Gespräch."
Zitronensaft und Ingwer für die Seele, Mango für die Träume und Honig für den inneren Frieden - in ihrem indischen Heimatdorf war Nalini dafür berühmt, mit ihren sinnlichen Speisen Körper und Geist heilen zu können......
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Schon der Klappentext von
versprach ein außergewöhnliches Lesevergnügen!
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Die Kunst, ein Gericht zusammenzustellen, ist Zauberei, und wenn man es richtig macht, kann das Ergebnis auch das härteste Herz erweichen. Meine Mutter pflegte immer zu sagen, daß man Zauberkräfte habe, wenn man mit Dingen arbeitete, die man liebte. Doch wenn man die Zutaten falsch kombinierte oder mit bösen Absichten zu Werk ginge, könne das katastrophale Folgen haben. So machten wir uns mit Leidenschaft an die Arbeit und waren überzeugt davon, daß die Kathis ihren Wohlstand der Liebe und der Dankbarkeit schuldeten, mit der wir ihre Mahlzeiten zubereiteten.
Gerade die richtige Menge Kreuzkümmel, um den Appetit anzuregen, eine Zimtstange, um Würze und Bewegung in Stillstandsphasen des Lebens zu bringen, Zitronensaft, um Konflikte auszuräumen, Chili, um Schmerzen zu lindern, und Turmeric gegen Herzbeschwerden. Frisch gepflückte Korianderblätter halfen gegen schlechte Laune und für klares Nachdenken, scharf gepfefferter Rasam wärmte die Seele auf und Kokosflocken wirkten in vielen Speisen beruhigend und tröstend.
Aus gestoßenen, tagelang eingeweichten Linsen entstand ein Teig für weiche Pfannkuchen, die mit in der Pfanne gebratenen und mit Masala gewürzten Kartoffeln gefüllt für ein Gefühl des Stolzes und der Beständigkeit sorgten. Wachsbohnen in einem Gemüse-Thoran versprachen Langlebigkeit und Wohlstand.
Unter dem wachsamen Auge von Annapurna, der wunderschönen blassblauen Göttin der Nahrung und des Überflusses, die vom Feuer und der Leidenschaft von Sonne und Mond erleuchtet wurde, beobachtete meine Mutter Situationen und verordnete dann das passende Gericht. Annapurna wurde auf eine Kiste in der Küche gestellt und jeden Tag mit frischen Blumen geschmückt.....
Unter dem wachsamen Auge von Annapurna, der wunderschönen blassblauen Göttin der Nahrung und des Überflusses, die vom Feuer und der Leidenschaft von Sonne und Mond erleuchtet wurde, beobachtete meine Mutter Situationen und verordnete dann das passende Gericht. Annapurna wurde auf eine Kiste in der Küche gestellt und jeden Tag mit frischen Blumen geschmückt.....
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Tiefschwarz statt blassblau -
meine wunderschöne Kuchengöttin
"Ein sinnlicher, lebensweiser und sehr weiblicher Roman über die Magie des Essens und die Kraft der Liebe"
STIMMT!
Eines der Bücher, die nie genug Seiten haben können. Ich hatte großes Lesevergnügen.
Vielen Dank Beate für dieses schöne Geschenk :)




























































